Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

Buchanfang

“Sie… Werden mir also den Kopf abschneiden.” Ich musterte den Verkaufsberater mit hochgezogener Augenbraue. Damit wollte ich ihn aus der Reserve locken. Ich wusste es, er wusste es, und ich wusste, dass er es wusste.

Zum Inhalt:


In “Ich bin viele* geht es um Bob Johansson. Entschlossen, sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen, erleidet prompt danach einen tödlichen Unfall. Kurz vor seinem Unfall war er einem Kongress, und hat sich ein Podium angehört. Bei diesem Podium ging es um die Von-Neumann-Sonde. Damals, im Jahr 2016, war die Von-Neumann-Sonde ein fiktives Konstrukt. Es geht dabei um eine Sonde, die durch den Weltraum fliegen kann und mit 3D Druckern ausgestattet ist, und sich selbst replizieren kann. Dazu kommt ein besonderer Antrieb (SURGE-Antrieb), durch den es möglich wäre, unendlich weit durch das Weltall zu fliegen. Natürlich mit eigenem Reaktor an Board. Aber das Problem liegt hier bei den Menschen: Der Mensch lebt nicht lange genug, hat Bedürfnisse, die an Sonden nicht erfüllt werden können. Eine künstliche Intelligenz muss her. Welche künstliche Intelligenz ist dabei besser geeignet als Bob, der nach seinem tödlichen Unfall von seiner Kryo-Versicherung geköpft, eingefroren und anschließend in einem komplizierten Verfahren digitalisiert wurde? Den Körper gibt es nicht mehr. Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden von der FAITH übernommen. Der monotheistische Staat lebt komplett christlich und hat alle eingefrorenen Menschen für tot erklärt. Einige davon wurden allerdings versteigert, und Bob gehörte zu den wenigen, die als Replikanten weiterleben dürfen. Bob wacht also auf, seine Familie, seine Freunde, er selbst – alle seit über 100 Jahren tot. Bob wird ab jetzt ewig leben und als künstliche Intelligenz ein Raumschiff steuern, und sich zu einer Flotte von Bobs vermehren. Das Bobiversum ist geboren. Sie entdecken neue Sonnensysteme und Planeten mit intelligentem Leben, werden von Medeiros, dem brasilianischen Arschloch-Soldat genervt, und ganz nebenbei zerschießt sich die Menschheit und braucht dringend Hilfe…

Read More Read More

45 Mikrosekunden Spannung – Split Second [Rezension]

45 Mikrosekunden Spannung – Split Second [Rezension]

Buchanfang

Jenna Morrison gab ihrer Schwester Amber einen Abschiedskuss.

Zum Inhalt:


Nathan Wexler hat eine Entdeckung gemacht, an der zwei Seiten interessiert sind. Er hat herausgefunden, wie wir 45 Mikrosekunden in die Zukunft reisen können. Um an dieses Wissen zu gelangen, gerät Nathan mit seiner Freundin Jenna Morrisson in einen atemberaubenden Wettlauf. Der berühmte Physiker wird dabei getötet – und Jenna bleibt zurück. Sie engagiert einen Privatdetektiv, um die Mörder ihres Freundes zu finden, sich selbst zu schützen und die Entdeckung ihres Freundes nicht in die falschen Hände geraten zu lassen.

Read More Read More

Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Der erste Satz

Die Narrows erinnern mich an heiße Augustnächte im Süden.

Zum Inhalt:


Das Archiv ist eine Art Bibliothek für die Lebensgeschichten verstorbener Menschen. Diese Abbilder werden Chroniken genannt und bilden ab, wie ein Mensch war, als er noch lebte. Normalerweise finden die Chroniken im Archiv ihre letzte Ruhestätte. Doch hin und wieder kommt es vor, dass eine Chronik aufwacht und versucht, in die Welt der Lebenden zurückzukehren.
An dieser Stelle kommt die 17-jährige Mackenzie Bishop ins Spiel. Sie ist eine Hüterin, die in den “Narrows”, einer Art Zwischenwelt, entlaufene Chroniken wieder einfängt und ins Archiv zurückbringt.
Als sie mit ihrer Familie ins Coronado – ein ehemaliges Hotel – zieht, häufen sich die Vorfälle und Mac beschleicht der Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten der Verstorbenen manipuliert. Während die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten immer mehr zu verschwimmen drohen, macht Mac sich mit dem Hüter Wes auf die Suche, um das Geheimnis zu lüften.

Read More Read More

DO NOT TELEPORT! – Der Zwillingseffekt [Rezension]

DO NOT TELEPORT! – Der Zwillingseffekt [Rezension]

Der erste Satz

Wenn Sie das lesen, sind Sie offiziell dafür verantwortlich, herauszufinden, was als Nächstes zu tun ist.

Zum Inhalt:

New York. 2147. Joel Byrams will eigentlich nur zu seiner Frau teleportieren. In ihre Lieblingsbar. Tut er auch. Sie wollen ihre Beziehung retten und nach Costa Rica. Das tut der überarbeiteten Sylvia bestimmt gut, und auch der Salter Joel Byrams, der hauptberuflich künstliche Intelligenzen mit Humor füttert, kratzt ein paar Chits zusammen, um sich nach Costa Rica zu teleportieren. Leider kommt eine Gehinnomitin, ein Gegner der Teleportation, und sprengt sich in die Luft, während Joel am Teleportieren ist. Die Folge: In Costa Rica kommt ein Joel an. Der echte Joel hingegen bleibt in New York zurück. Dort wird er plötzlich von International Transport und anderen Gruppierungen und Unternehmen gejagt: Denn er ist der einzige Mensch, der sich selbst geklont hat. Und das alles auch noch ohne Kom (d.h. ohne Pass, Internetzugang, Kommunikationsmöglichkeit und Identität).

Read More Read More

RPG-Bericht mit Potential – Play to Live: Gefangen im Perma-Effekt [Rezension]

RPG-Bericht mit Potential – Play to Live: Gefangen im Perma-Effekt [Rezension]

Der erste Satz

Vertrauliche Informationen
Streng geheim
Nach dem Lesen zu vernichten

Zum Inhalt:

Max hat Krebs und nicht genug Geld, sich einfrieren zu lassen, bis ein Heilmittel erfunden wurde. Also geht er in AlterWorld, ein MMORPG, in dem man durch den allseits befürchteten und in seltenen Fällen geliebten Perma-Effekt digitalisiert wird und für immer und ewig als Rollenspielcharakter leben kann. Dazu muss man lediglich in eine FIVR Kapsel steigen und drei Tage am Stück spielen. Irgendwann verschwindet das Ausloggen-Symbol und man kann nicht mehr raus. Das geschieht auch Max, der fortan Laith genannt wird. Als Nekromant bzw. Todesritter zieht er mit seinem Haustier, einem Bären, durch die Welt und erledigt Quests.

Read More Read More

Ein halbfertiges Potentialkonvolut – Spiegel [Rezension]

Ein halbfertiges Potentialkonvolut – Spiegel [Rezension]

Der erste Satz

Tiefer und tiefer dringt die Forschung der Menschheit.

Zum Inhalt:

Song sitzt im Knast. Er weiß zu viel. Dann ist da noch Bai. Er weiß noch mehr als Song. Um genau zu sein: Er weiß alles. Mithilfe eines Superstringcomputers ist eine vollständige Simulation unseres Universums möglich. Aber es gibt machthabende Menschen, die daran interessiert sind, dass niemand jemals davon erfährt.
Es werden Fragen aufgeworfen, die interessanter kaum sein werden. Wie verhalten wir uns, wenn wir rund um die Uhr uneingeschränkt überwacht werden (können) und das alles für alle Ewigkeit aufgezeichnet wird? Können wir etwas verhindern, oder ist jeder Versuch nur bloßes Hinauszögern?

Read More Read More