Humorvoll, nachdenklich, bedrückend – Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden [Rezension]

Humorvoll, nachdenklich, bedrückend – Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden [Rezension]

Der erste Satz

Wie wäre es wohl, wenn alle Katzen von der Welt verschwänden?

Zum Inhalt:


Der namenlose Protagonist ist Briefträger und erfährt nach einem längst überfälligen Arztbesuch, dass er einen Hirntumor im Endstadium und nur noch maximal eine Woche zu leben hat. Als er wieder nach Hause kommt, steht der leibhaftige Teufel vor ihm. Der eröffnet dem Protagonisten, dass er nicht erst nächste Woche, sondern schon morgen sterben wird.
Doch der Teufel wäre nicht der Teufel, hätte er nicht einen teuflischen Pakt im Gepäck. Für einen zusätzlichen Tag Leben darf der Protagonist eine Sache von der Welt verschwinden lassen. So verschwinden am Dienstag alle Telefone, am Mittwoch alle Filme und am Donnerstag alle Uhren. Als dann aber am Freitag alle Katzen von der Welt verschwinden sollen, gerät der Protagonist ins Grübeln.

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Ein grellbuntes, triestes Grau – Arthur und die Farben des Lebens [Rezension]

Ein grellbuntes, triestes Grau – Arthur und die Farben des Lebens [Rezension]

Der erste Satz

Licht mit einer Wellenlänge von fünfhundertzwanzig Nanometern trifft auf die Zapfen in Arthur Astorgs Netzhaut.

Zum Inhalt:


Arthur Astorg hat in so ziemlich allen Belangen versagt, in denen ein Mensch versagen kann. Damit ihm die Sozialhilfe nicht gestrichen wird, nimmt er unfreiwillig einen Job in einer Buntstiftfabrik an. Zu allem Überdruss meldet diese allerdings bald darauf Konkurs an. Um seine Arbeit wenigstens zu einem gelungen Abschluss zu führen, stellt er die leuchtkräftigsten Buntstifte her, die die Welt je gesehen hat.

Die Sache hat nur einen Haken: Denn von einem Tag auf den anderen verschwinden alle Farben von der Welt, die daraufhin mehr und mehr im Chaos versinkt.

Arthurs einziger Hoffnungsschimmer ist der Anblick seiner blinden Nachbarin Charlotte, die sich als Neurowissenschaftlerin mit der Wahrnehmung von Farben auskennt. Um ihr endlich näher zu kommen, schenkt er ihrer Tochter Louise einen pinken Buntstift. Das Bild, das sie damit malt, ist Pink und nicht wie erwartet Einheitsgrau. Und jeder, der das Bild betrachtet, kann wieder Pink sehen.

Und so kommt es, dass Arthur – gemeinsam mit Charlotte und Louise – damit beginnt, die Farben wieder zurück in die Welt zu holen. Gar nicht so einfach, wenn man ein paar Nichtsnutze der chinesischen Mafia am Hacken hat.

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