Und wenn man es ändern könnte? – DOORS ?: Kolonie [Rezension]

Und wenn man es ändern könnte? – DOORS ?: Kolonie [Rezension]

Buchanfang

“Ich bin mir mit meiner Wahl absolut sicher, Professor.” Coco blickte auf das schwebende, ziehende Pendel, das leicht vibrierte.

Zum Inhalt:


Walther van Dam sucht seine verschwundene Tochter. Na ja, er lässt sie suchen. Nachdem sie unter der leerstehenden Villa ihres Urgroßvaters in einem ominösen Höhlensystem verschwand, schickt ihr Vater ein Team los, das seine Tochter zurückholen soll. Eine bunt gemischte Truppe, die aus Ex-Soldaten, einem Medium, einem Personenschützer, einem Parapsychologen und einem Geologen besteht und in den dunklen Gefilden auf drei mysteriöse Türen trifft.
In Kolonie entscheiden sie sich dafür, die Tür mit einem ? Zu öffnen – und stranden prompt mitten in Leipzig. Zu einer Zeit, die längst vergangen scheint. Aber auch sonst ist hier nichts, wie sie es aus dem Geschichtsunterricht kennen.

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Zwischen gefährlich magisch und verführerisch düster – Die Sprache der Dornen [Rezension]

Zwischen gefährlich magisch und verführerisch düster – Die Sprache der Dornen [Rezension]

Vorwort zu dieser Rezension


Das Buch „Die Sprache der Dornen“ von Bestseller-Autorin Leigh Bardugo enthält nicht nur eine Geschichte, sondern gleich eine Sammlung von sechs Erzählungen aus der Welt von „Grisha“ und den „Krähen“. Mit einer Erzählung aus Semeni, drei Geschichten aus Rawka und je einer Erzählung aus Kerch und Fjerda, deckt diese Sammlung einen großen Teil der fiktiven Welt ab, die Lesern der Grisha-Trilogie und der Krähen-Dilogie bestens bekannt sein dürfte. Aber auch für Neulinge wie mich gibt es dadurch den einen oder anderen Einblick in die Welt von Leigh Bardugo.

Meine Rezension weicht daher ein wenig von unserem herkömmlichen Schema ab, um die einzelnen Geschichten besser beleuchten zu können.
Wie auch die einzelnen Erzählungen kann jeder Abschnitt dieser Rezension für sich gelesen werden und enthält jeweils einen Eindruck und ein Zwischenfazit ohne Bewertung, bevor ich am Ende noch einmal auf das Buch als Gesamtwerk zu sprechen komme.

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Ich will zurück – Mosaik der verlorenen Zeit [Rezension]

Ich will zurück – Mosaik der verlorenen Zeit [Rezension]

Der erste Satz

“Was führt dich zu mir?”

Zum Inhalt:

Im Mosaik der verlorenen Zeit* geht es zunächst um die Suche. Julián hat einen immer wiederkehrenden Alptraum und sucht nach seinem Vater, um zu erfahren, wie er die Träume und die damit entstehenden Brandmale loswerden kann. Aber eigentlich geht es um Laura. Sie wurde vom Blitz getroffen. Zurück bleibt ein totes Mädchen und ein besonderer Stein. Ihr Freund Kyriel macht sich gemeinsam mit Julián auf seine Reise, und keiner von beiden hätte gedacht, wie schwer und erstaunlich sie werden würde. Zugleich fließt in das Mosaik der verlorenen Zeit eine wahrhaftige Geschichte der Sechzigerjahre. Alles fließt auf eine gemeinsame Handlung hin.

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Die Hetzjagd durch Alat geht weiter – Flammendunkel [Rezension]

Die Hetzjagd durch Alat geht weiter – Flammendunkel [Rezension]

Der erste Satz

Kerra rannte durch die nächtlichen Gassen.

Zum Inhalt:


Kerra hat ihren Freund vor dem Tod bewahrt, doch kehrt keinesfalls Ruhe in ihr Leben ein. Als Handlangerin für den Mondschieber verwickelt sie sich zunehmend in die Konflikte und Intrigen zahlreicher gesetzesfernen Machenschaften. Die Schulden ihrer Freundin Sidra gilt es bei Ravid zu begleichen und auch die in Ungnade gefallene Soldatin Maran haftet ihr weiterhin an den Fersen. Eine neue Größe in Alats Unterwelt sorgt für zusätzliche Probleme. Kerras atemberaubende Hetzjagd durch die Fadash, bei der es nicht nur um ihr eigenes Leben geht, findet kein Ende.

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Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

Buchanfang

“Sie… Werden mir also den Kopf abschneiden.” Ich musterte den Verkaufsberater mit hochgezogener Augenbraue. Damit wollte ich ihn aus der Reserve locken. Ich wusste es, er wusste es, und ich wusste, dass er es wusste.

Zum Inhalt:


In “Ich bin viele* geht es um Bob Johansson. Entschlossen, sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen, erleidet prompt danach einen tödlichen Unfall. Kurz vor seinem Unfall war er einem Kongress, und hat sich ein Podium angehört. Bei diesem Podium ging es um die Von-Neumann-Sonde. Damals, im Jahr 2016, war die Von-Neumann-Sonde ein fiktives Konstrukt. Es geht dabei um eine Sonde, die durch den Weltraum fliegen kann und mit 3D Druckern ausgestattet ist, und sich selbst replizieren kann. Dazu kommt ein besonderer Antrieb (SURGE-Antrieb), durch den es möglich wäre, unendlich weit durch das Weltall zu fliegen. Natürlich mit eigenem Reaktor an Board. Aber das Problem liegt hier bei den Menschen: Der Mensch lebt nicht lange genug, hat Bedürfnisse, die an Sonden nicht erfüllt werden können. Eine künstliche Intelligenz muss her. Welche künstliche Intelligenz ist dabei besser geeignet als Bob, der nach seinem tödlichen Unfall von seiner Kryo-Versicherung geköpft, eingefroren und anschließend in einem komplizierten Verfahren digitalisiert wurde? Den Körper gibt es nicht mehr. Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden von der FAITH übernommen. Der monotheistische Staat lebt komplett christlich und hat alle eingefrorenen Menschen für tot erklärt. Einige davon wurden allerdings versteigert, und Bob gehörte zu den wenigen, die als Replikanten weiterleben dürfen. Bob wacht also auf, seine Familie, seine Freunde, er selbst – alle seit über 100 Jahren tot. Bob wird ab jetzt ewig leben und als künstliche Intelligenz ein Raumschiff steuern, und sich zu einer Flotte von Bobs vermehren. Das Bobiversum ist geboren. Sie entdecken neue Sonnensysteme und Planeten mit intelligentem Leben, werden von Medeiros, dem brasilianischen Arschloch-Soldat genervt, und ganz nebenbei zerschießt sich die Menschheit und braucht dringend Hilfe…

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Eine atemberaubende Jagd durch eine magiegeplagte Stadt – Unstern [Rezension]

Eine atemberaubende Jagd durch eine magiegeplagte Stadt – Unstern [Rezension]

Buchanfang

“Kerra zwängte sich an dem Händler vorbei.”

Zum Inhalt:

Unstern erzählt von Kerra, die als Läuferin in Alat ihren Unterhalt verdient. In dem Bestreben, ihre Freunde zu retten, verstrickt sie sich immer tiefer in die Verschwörungen in und unter Alat bis sie mit nahezu jedem Verbrecher der Stadt einen Pakt geschlossen hat. Unstern führt den Leser an der Seite Kerras durch die düsteren Gassen Alats. Mal auf der Flucht und mal auf der Jagd.

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Oliven & Krebs – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe [Rezension]

Oliven & Krebs – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe [Rezension]

Der erste Satz

Nebenan zieht ein Neuling ein.

Zum Inhalt:


Zac hat Leukämie und gammelt im Krankenhaus rum. Ja, er gammelt wirklich, denn er hat nichts zu tun, darf nicht einmal aufstehen. Seine Knochenmarktransplantation ist einige Zeit her und gerade muss er wirklich nur Zeit absitzen, bis er wieder nach Hause darf, wo die Farm seiner Eltern auf ihn wartet: Ein Olivenhain mit Steichelzoo. Alpakas, Kaninchen, Meerschweinchen, Ziegen… Und dann noch die gierige Füchsin. Aber was passiert? Statt dass Zac zu Hause mithelfen und in die zwölfte Klasse gehen kann, muss er im Krankenhausbett liegen. Nichts Spannendes geschieht. Bis Mia im Zimmer nebenan einzieht. Sie ist anders. Laut, rebellisch. Zickig. Launig. Und dann spielt sie Lady Gaga auf einer Lautstärke, die das Krankenhaus erbeben lässt. Mit einem Klopen gegen die Wand fängt alles an. Zac wollte eigentlich nur seine Ruhe. Aber Mia antwortete mit einem Pochen, und seit diesem Zeitpunkt gehören die beiden zusammen.

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Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Der erste Satz

Die Narrows erinnern mich an heiße Augustnächte im Süden.

Zum Inhalt:


Das Archiv ist eine Art Bibliothek für die Lebensgeschichten verstorbener Menschen. Diese Abbilder werden Chroniken genannt und bilden ab, wie ein Mensch war, als er noch lebte. Normalerweise finden die Chroniken im Archiv ihre letzte Ruhestätte. Doch hin und wieder kommt es vor, dass eine Chronik aufwacht und versucht, in die Welt der Lebenden zurückzukehren.
An dieser Stelle kommt die 17-jährige Mackenzie Bishop ins Spiel. Sie ist eine Hüterin, die in den “Narrows”, einer Art Zwischenwelt, entlaufene Chroniken wieder einfängt und ins Archiv zurückbringt.
Als sie mit ihrer Familie ins Coronado – ein ehemaliges Hotel – zieht, häufen sich die Vorfälle und Mac beschleicht der Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten der Verstorbenen manipuliert. Während die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten immer mehr zu verschwimmen drohen, macht Mac sich mit dem Hüter Wes auf die Suche, um das Geheimnis zu lüften.

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Ex-Götter, Pfirsichbabys und Humor – Das verborgene Orakel [Rezension]

Ex-Götter, Pfirsichbabys und Humor – Das verborgene Orakel [Rezension]

Der erste Absatz

Mein Name ist Apollo. Ich war mal ein Gott.
In meinen viertausendsechshundertundzwölf Jahren habe ich vieles geleistet. Ich habe die Griechen mit der Pest geschlagen, als sie Troja belagerten. Ich habe den Baseballspieler Babe Ruth in den World Series von 1926 mit drei Home Runs gesegnet. Ich habe Britney Spears bei den MTV Video Awards von 2007 mit meinem Zorn überschüttet.
Aber in meinem ganzen unsterblichen Leben habe ich erst einmal eine Bruchlandung in einem Müllcontainer hingelegt.

Zum Inhalt:


Der Gott Apollo ist bei seinem Vater Zeus in Ungnade gefallen (im wahrsten Sinne des Wortes) und legt eine gottgleiche Bruchlandung in einem Müllcontainer hin.
Der umwerfende Gott der Dichtkunst wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit und seiner Kräfte beraubt und fristet sein Dasein als überaus pickliger Teenager mit Speckröllchen und dem unausstehlichen Namen Lester Papadopoulus.
Um seinen Platz im Olymp zurückzuerlangen, begibt er sich in die Dienste der höchstens zwölf Jahre alten Halbgöttin Meg und macht sich auf den Weg nach Camp-Halfblood, wo noch weitere Halbgötter, alte Bekannte und allerlei Gefahren lauern.
Denn das Orakel von Delphi ist immer noch von Apollos altem Widersacher Python besetzt. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ein defektes Orakel erst der Anfang einer ganzen Reihe von Problemen ist.
Mach dich gefasst auf Begegnungen mit bekannten Gesichtern, einem übergroßen Pfirsichbaby und einem Ex-Gott der Dichtkunst, der sich doch wenigstens seine Liebe für Haikus bewahrt hat.

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Ein literarisches Mosaik – Tyll [Rezension]

Ein literarisches Mosaik – Tyll [Rezension]

Der erste Satz

Der Krieg war bisher nicht zu uns gekommen.

Zum Inhalt:


In ‘Tyll’ geht es grob gesagt um den dreißigjährigen Krieg. Der berühmte Spaßmacher, Till Eulenspiegel oder Tyll Ulenspiegel, wie er auch im Buch genannt wird, dient dabei mehr als Leitfaden, der den Leser durch das Buch führt, an verschiedenen Schauplätzen auftaucht und verschiedenen geschichtlichen Berühmtheiten begegnet: Neben Elisabeth Stuart und Friedrich V., dem Winterkönig, auch dem Gelehrten Athanasius Kirchner oder dem Dichter Paul Fleming. Tatsächlich ist das schon alles, was man zum Inhalt sagen kann, ohne allzu sehr ins Detail zu gehen, denn eine klassische Handlung gibt es nicht. Viel mehr werden dem Leser kurze Einblicke in den Alltag der Figuren gewärt, die sich nach und nach zu einem Ganzen zusammenfügen.

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Kindergarten meets Tod – Scythe: Der Zorn der Gerechten [Rezension]

Kindergarten meets Tod – Scythe: Der Zorn der Gerechten [Rezension]

Der erste Satz

Was für ein Glück, dass ich zu den Empfindungsfähigen zähle und meinen Zweck kenne.

Zum Inhalt:

Citra hat es geschafft. Als Scythe Anastasie ist sie der frische Wind im Scythetum, unsagbar beliebt und mit ihrer Mentorin Scythe Marie Curie unterwegs. Sie leben ein Nomaden-Leben, da Anschläge auf sie verübt werden. Das Scythe-Büro ist ratlos, Scythe Constantine, der ermittelt, wirkt ein bisschen verdächtig und Rowan, der als Scythe Luzifer die Scythes der “Neuen Garde”, die mit Lust töten und ausrotten, abfackelt, sind dabei nur einige der Handlungsstränge. Scythe Faraday hängt in einer Bibliothek ab und recherchiert nach etwas, das in Band 3 sehr wichtig werden wird (hoffe ich) und Greyson, der in “Scythe – Der Zorn der Gerechten” neu auftaucht, hat ganz schön große Probleme trotz ehrenhafter Motive. Ach, und dann ist da der Thunderhead. Der wie immer nur kommentiert und nicht eingreifen darf, weil das ja irgendwann mal ein Gesetz war. Aber hey: Die Bürokratie ist lustig, die Handlung spannend.

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Liebenswerter Unsympathler – Carim Drachentöter [Rezension]

Liebenswerter Unsympathler – Carim Drachentöter [Rezension]

Der erste Satz

Die Sonne tanzte auf den Schuppen der nachtschwarzen Drachendame und warf mannigfaltige Schattenmuster auf den Boden.

Zum Inhalt:

Carim tötet für sein Leben gerne Drachen. Bis er eines Tages ein Drachenei stiehlt, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen – dummerweise schlüpft der Drache und zerlegt seine Wohnstätte. Statt das Tier jedoch zu töten, erkennt Carim seinen Vorteil und beginnt, das Tier zu trainieren. Seine Ziele sind hoch gesteckt: Er will sich für den König unabdingbar machen, um Land und Gold zu kassieren.

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DO NOT TELEPORT! – Der Zwillingseffekt [Rezension]

DO NOT TELEPORT! – Der Zwillingseffekt [Rezension]

Der erste Satz

Wenn Sie das lesen, sind Sie offiziell dafür verantwortlich, herauszufinden, was als Nächstes zu tun ist.

Zum Inhalt:

New York. 2147. Joel Byrams will eigentlich nur zu seiner Frau teleportieren. In ihre Lieblingsbar. Tut er auch. Sie wollen ihre Beziehung retten und nach Costa Rica. Das tut der überarbeiteten Sylvia bestimmt gut, und auch der Salter Joel Byrams, der hauptberuflich künstliche Intelligenzen mit Humor füttert, kratzt ein paar Chits zusammen, um sich nach Costa Rica zu teleportieren. Leider kommt eine Gehinnomitin, ein Gegner der Teleportation, und sprengt sich in die Luft, während Joel am Teleportieren ist. Die Folge: In Costa Rica kommt ein Joel an. Der echte Joel hingegen bleibt in New York zurück. Dort wird er plötzlich von International Transport und anderen Gruppierungen und Unternehmen gejagt: Denn er ist der einzige Mensch, der sich selbst geklont hat. Und das alles auch noch ohne Kom (d.h. ohne Pass, Internetzugang, Kommunikationsmöglichkeit und Identität).

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Humorvoll, nachdenklich, bedrückend – Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden [Rezension]

Humorvoll, nachdenklich, bedrückend – Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden [Rezension]

Der erste Satz

Wie wäre es wohl, wenn alle Katzen von der Welt verschwänden?

Zum Inhalt:


Der namenlose Protagonist ist Briefträger und erfährt nach einem längst überfälligen Arztbesuch, dass er einen Hirntumor im Endstadium und nur noch maximal eine Woche zu leben hat. Als er wieder nach Hause kommt, steht der leibhaftige Teufel vor ihm. Der eröffnet dem Protagonisten, dass er nicht erst nächste Woche, sondern schon morgen sterben wird.
Doch der Teufel wäre nicht der Teufel, hätte er nicht einen teuflischen Pakt im Gepäck. Für einen zusätzlichen Tag Leben darf der Protagonist eine Sache von der Welt verschwinden lassen. So verschwinden am Dienstag alle Telefone, am Mittwoch alle Filme und am Donnerstag alle Uhren. Als dann aber am Freitag alle Katzen von der Welt verschwinden sollen, gerät der Protagonist ins Grübeln.

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Ich hasse Rezensionen – Ich hasse Menschen [Rezension]

Ich hasse Rezensionen – Ich hasse Menschen [Rezension]

Der erste Satz

Der Mann mir gegenüber isst eine Möhre.

Zum Inhalt:

Julius Fischer schreibt, wie er denkt. Dabei geht er auf seine Gedanken ein, die abschweifender nicht sein können. Über eine Zugfahrt, in die selbstverständlich Verzögerungen und ein Mal Umsteigen eingebaut sind, sitzt Julius einfach so im Zug und hasst vor sich hin. Er ist auf dem Weg zu einer Literaturagentur und schreibt an dem Buch “Ich hasse Menschen”. Das sagt er nicht so ganz ausdrücklich, aber ich bestimmte das jetzt mal so. Es handelt sich bei “Ich hasse Menschen” nämlich um ein Gedankenprotokoll mit zahlreichen Abschweifungen. Kaum Handlung, dafür doppelt Humor. Zum Mitnehmen. Da geht es um nervige Rentner, anstrengende Ausflüge, hassenswerte Bekannte, Poetry Slam und alles, was man sonst mit ergiebigem Hass verbinden kann.

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