Von Bananenmilch und einem höllischen Komplott – Devil Diaries [Rezension]

Von Bananenmilch und einem höllischen Komplott – Devil Diaries [Rezension]

Der erste Satz

Hoch über dem gewölbten Glasdach des Giftgartens waberte der blutrote Himmel von Pandämonium träge über die Stadt.

Zum Inhalt:


Nathan von und zu Niedertracht – jüngster Sohn Luzifers – hat ein Problem damit, ein richtiger Dämon zu sein. Er schafft es einfach nicht, so wirklich böse zu sein. Nachdem er ausversehen einen tödlichen Baum in ein harmloses Ziergewächs verwandelt hat, schickt ihn sein Vater auf die Erde.
Dort soll er bei den Meistern lernen, wie es ist, so richtig böse zu sein. Aber es konnte doch niemand ahnen, dass der blutrünstige Graf Dracula plötzlich den Geschmack von Bananenmilch der Blutsaugerei vorzieht.
Als Nathan dann auch noch einer Verschwörung auf die Schliche kommt, bei der nicht weniger als das Schicksal von Himmel und Hölle auf dem Spiel steht, ist das Chaos erst einmal perfekt…

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Düstere Verschwörung – Die Klinge des Schicksals [Rezension]

Düstere Verschwörung – Die Klinge des Schicksals [Rezension]

Der erste Satz

“Nahezu die ganze Stadt Molgandskron hatte die Mauern verlassen, um mit weiteren Hunderten Besuchern in einer munteren Prozession lachend, scherzend und singend hinter dem Karren mit dem Verurteilten herzuziehen.”

Zum Inhalt:


Danèstra ist nicht irgendeine Heldin, sie ist die Klinge des Schicksals*, die neben den üblichen und allseits bekannsten Eigenschaften einer Heldin über ein außergewöhlich hohes Alter verfügt. Als Klinge des Schicksals erscheint sie stets an jenen Orten, an denen sie benötigt wird, um für das Gute zu kämpfen. Als Danèstra erneut vom Schicksal auf eine Expedition geschickt wird, trifft sie auf ein hochschwangeres Mädchen, das sie vor dem Tode bewahrt. Das Mädchen berichtet von einer dämonischen Verschwörung die den Untergang ganz Nankans herbeiführen wird. Offensichtlich ist es Danèstras nächste Aufgabe, die Verschwörer aufzuspüren und das Schlimmste zu verhindern, doch dann ist das Schicksal plötzlich ganz anderer Meinung.

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Ein grellbuntes, triestes Grau – Arthur und die Farben des Lebens [Rezension]

Ein grellbuntes, triestes Grau – Arthur und die Farben des Lebens [Rezension]

Der erste Satz

Licht mit einer Wellenlänge von fünfhundertzwanzig Nanometern trifft auf die Zapfen in Arthur Astorgs Netzhaut.

Zum Inhalt:


Arthur Astorg hat in so ziemlich allen Belangen versagt, in denen ein Mensch versagen kann. Damit ihm die Sozialhilfe nicht gestrichen wird, nimmt er unfreiwillig einen Job in einer Buntstiftfabrik an. Zu allem Überdruss meldet diese allerdings bald darauf Konkurs an. Um seine Arbeit wenigstens zu einem gelungen Abschluss zu führen, stellt er die leuchtkräftigsten Buntstifte her, die die Welt je gesehen hat.

Die Sache hat nur einen Haken: Denn von einem Tag auf den anderen verschwinden alle Farben von der Welt, die daraufhin mehr und mehr im Chaos versinkt.

Arthurs einziger Hoffnungsschimmer ist der Anblick seiner blinden Nachbarin Charlotte, die sich als Neurowissenschaftlerin mit der Wahrnehmung von Farben auskennt. Um ihr endlich näher zu kommen, schenkt er ihrer Tochter Louise einen pinken Buntstift. Das Bild, das sie damit malt, ist Pink und nicht wie erwartet Einheitsgrau. Und jeder, der das Bild betrachtet, kann wieder Pink sehen.

Und so kommt es, dass Arthur – gemeinsam mit Charlotte und Louise – damit beginnt, die Farben wieder zurück in die Welt zu holen. Gar nicht so einfach, wenn man ein paar Nichtsnutze der chinesischen Mafia am Hacken hat.

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Kulturschock der anderen Art – Zwischen zwei Sternen [Rezension]

Kulturschock der anderen Art – Zwischen zwei Sternen [Rezension]

Der erste Satz

Seit achtundzwanzig Minuten befand sich Lovelace nun in einem Körper, aber es fühlte sich noch kein bisschen weniger falsch an als in dem Augenblick, als sie darin erwacht war.

Zum Inhalt

Nach einem Systemausfall an Bord der Wayfarer ist die KI Lovelace in einem Bodykit gefangen. Von da an muss sich das ehemalige Computerhirn des Tunnlerschiffes mit den Beschränkungen eines menschlichen Körpers herumschlagen. Als wäre die ungewohnt eingeschränkte Wahrnehmung nicht schon schlimm genug, fällt es ihr ziemlich schwer, sich in einer Gesellschaft zurecht zu finden, in der künstliche Menschen verfolgt werden.
Ihre einzige Vertraute dabei ist die Technikerin Pepper, die selbst die Erfahrung machen musste, das Universum von einem Tag auf den Nächsten mit anderen Augen zu sehen.

Das Buch unterteilt sich in zwei Handlungsstränge, die zwar stellenweise miteinander verknüpft sind, ansonsten aber eigenständig bleiben.
Der erste Handlungsstrang – die Haupthandlung – aus Sicht von Lovelace / Sidra setzt direkt nach dem Ende von “Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten” ein. Der zweite Handlungsstrang aus Sicht von Jane setzt etwa 20 GU-Standards vor den Geschehnissen aus Band 1 ein. Theoretisch kann man “Zwischen zwei Sternen” auch lesen, ohne “Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten” gelesen zu haben. Ich möchte an dieser Stelle allerdings dringend davon abraten, da “Zwischen zwei Sternen” in der selben Welt spielt und dementsprechend die verschiedenen Kulturen mit ihren Gepflogenheiten nur dort erklärt werden, wo es unbedingt nötig ist. Alles weitere am Setting ist in Band 1 nachzulesen.

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