Wer ist hier eigentlich das Monster? – Monsters of Verity: Dieses wilde, wilde Lied [Rezension]

Wer ist hier eigentlich das Monster? – Monsters of Verity: Dieses wilde, wilde Lied [Rezension]

Buchanfang

In der Nacht, in der Kate Harker beschloss, die Schulkapelle in Flammen aufgehen zu lassen, war sie weder wütend noch betrunken. Sie war verzweifelt.

Zum Inhalt:


In der geteilten Metropole Verity City wimmelt es nur so von Monstern. Echten Monstern, die als Ergebnis von Gewaltverbrechen entstehen. Sie machen Jagd auf Menschen. Jeder geht mit der Bedrohung anders um.
In South City macht Henry Flynn gnadenlos Jagd auf die Sünder, die für die Entstehung der Monster verantwortlich sind.
In North City hat Callum Harker es irgendwie geschafft, die Monster unter seine Kontrolle zu bringen. Wer vor den Monstern sicher sein will, kann sich für viel Geld seinen Schutz erkaufen.

Kate Harker hat in dieser Welt damit zu kämpfen, dass sie sich ihrem Vater endlich beweisen will, damit sie in der Stadt bleiben darf.
August Flynn hat dagegen ganz andere Probleme: Denn um den brüchigen Waffenstillstand zwischen den beiden Stadtteilen aufrecht zu erhalten, wird er an Kates Schule eingeschleust, in der Hoffnung, dass seine Familie mit ihr ein wirksames Druckmittel gegen ihren Vater hat. Allerdings gibt es dabei eine Kleinigkeit, die ihm im Weg steht. Denn August ist ein Sunai. Eine überaus seltene und gefährliche Art von Monstern.

Beide sind erbitterte Feinde, bis sie gemeinsam aus der Stadt fliehen müssen.

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Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Buchanfang

Ich möchte, dass ihr euch genau einprägt, wie Sam Lopez aussah, als er zum ersten Mal bei uns vor der Tür stand.

Zum Inhalt:


Matts Cousin zieht zu ihm. Er ist langhaarig, amerikanisch, stinkt und benimmt sich aggressiv und irgendwie komisch. Na klar, seine Mutter ist gerade gestorben, da ist man etwas komisch. Aber Sam bringt nur Ärger. Um ihn nach einem Vorfall in der Clique loszuwerden, tragen Matt und seine beiden Freunde ihm eine unmögliche Mutprobe auf. Die soll er nicht schaffen, und dann haben Matt und die Jungs endlich Ruhe vor diesem komischen Jungen. Sam soll sich als Samantha in der neuen Schule vorstellen. Als Mädchen. Komplett. Eine Woche lang. Dabei soll Sam die blöden Zicken, mit denen die “Bunkerbande” schon immer Krieg hatte, aushorchen. Dann aber kommt alles anders: Die auszuhorchenden Zicken werden Sams ernsthafte Freundinnen. Er fühlt sich wohl unter ihnen, und es war, als wäre er schon immer ein Mädchen gewesen … 

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Zwischen doppeltem Spiel und Hormonrausch – Renegades: Gefährlicher Freund [Rezension]

Zwischen doppeltem Spiel und Hormonrausch – Renegades: Gefährlicher Freund [Rezension]

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Am Anfang waren wir alle Schurken

Zum Inhalt:


Jahrhunderte lang wurden Wunderkinder – also Menschen mit Superkräften – verfolgt und unterdrückt. Bis Ace Anarcho mehr oder weniger im Alleingang die Welt ins Chaos stürzte und eine Ära der Anarchie begründete. Alles mit dem Ziel, aus den Trümmern eine Welt zu erschaffen, in der alle Menschen – Wunderkinder oder nicht – in Frieden mit einander leben können.
Eine spezielle Vereinigung von Wunderkindern, Renegades genannt, setzte diesem Schrecken schließlich ein Ende. Ace Anarcho wurde besiegt und die Renegades begangen, die Welt wieder aufzubauen. Was Superhelden eben machen, wenn die Welt zerstört wurde.

Nova – alias Nachtmahr – hat als eine der wenigen Überlebenden unter den Anarchisten zusätzlich einen ganz persönlichen Grund, die Renegades zu hassen: Ihre Familie wurde vor ihren Augen kaltblütig erschossen, ohne dass die versprochene Hilfe vonseiten der Renegades kam. Von da an wächst sie bei den Anarchisten auf und arbeitet darauf hin, die Renegades zu vernichten und ganz im Sinne der Anarchie eine Welt zu schaffen, in der auch die Wunderkinder einen Platz haben, die sich nicht den Renegades anschließen wollen.
Als bei der Parade der Anschlag auf den Rat der Renegades misslingt, entschließt sich Nova, den Renegades beizutreten, um die Organisation von innen heraus zu vernichten. Dass sie sich dabei ausgerechnet in Adrian Everhart verliebt, der leider der Sohn zweier Ratsmitglieder ist, erschwert ihre Mission allerdings zusätzlich. Auch ohne die Tatsache, dass er schon fast fanatisch alles daran setzt, Novas Alter Ego Nachtmahr zur Rechenschaft zu ziehen und die Anarchisten endgültig zu vernichten.

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Papa, der Nazi – Der Junge im gestreiften Pyjama [Rezension]

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Der erste Satz

Eines Nachmittags kam Bruno von der Schule nach Hause und staunte nicht schlecht, als Maria, das Dienstmädchen der Familie, das den Kopf immer gesenkt hielt und nie vom Teppich aufblickte, in seinem Zimmer stand und seine Sachen aus dem Schrank in vier große Holzkisten packte, auch die ganz hinten versteckten, die nur ihm gehörten und keinen etwas angingen.

Zum Inhalt:


Jeder einzelne Satz dieser Rezension ist ein einziger Spoiler. Weder Autor noch Verlag haben vorgesehen, dass der Leser vor dem Aufschlagen dieses interessanten Buches etwas vom Inhalt erfährt. Da du hier aber in der Weltenbibliothek bist, erzähle ich dir dennoch etwas zum Inhalt.

Bruno ist neun Jahre alt und zieht um. Von seinem geliebten Berlin geht es für ihn, seine Mutter und seine 12-jährige Schwester Gretel (die ein hoffnungsloser Fall ist, weil Pubertät) und den Vater an einen neuen Ort. Dieser neue Ort ist hässlich und hat einen komischen langen Zaun. Der Vater wurde vom Furor versetzt und ist jetzt Kommandant. Das neue Haus, das Bruno so gar nicht leiden kann, heißt aus unerfindlichen Gründen Aus-Wisch. Und dann lernt Bruno jemanden kennen, der auf der anderen Seite des Zauns wohnt.

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Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Wenn Geschichten zum Leben erwachen – Das Mädchen, das Geschichten fängt [Rezension]

Der erste Satz

Die Narrows erinnern mich an heiße Augustnächte im Süden.

Zum Inhalt:


Das Archiv ist eine Art Bibliothek für die Lebensgeschichten verstorbener Menschen. Diese Abbilder werden Chroniken genannt und bilden ab, wie ein Mensch war, als er noch lebte. Normalerweise finden die Chroniken im Archiv ihre letzte Ruhestätte. Doch hin und wieder kommt es vor, dass eine Chronik aufwacht und versucht, in die Welt der Lebenden zurückzukehren.
An dieser Stelle kommt die 17-jährige Mackenzie Bishop ins Spiel. Sie ist eine Hüterin, die in den “Narrows”, einer Art Zwischenwelt, entlaufene Chroniken wieder einfängt und ins Archiv zurückbringt.
Als sie mit ihrer Familie ins Coronado – ein ehemaliges Hotel – zieht, häufen sich die Vorfälle und Mac beschleicht der Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten der Verstorbenen manipuliert. Während die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten immer mehr zu verschwimmen drohen, macht Mac sich mit dem Hüter Wes auf die Suche, um das Geheimnis zu lüften.

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Ex-Götter, Pfirsichbabys und Humor – Das verborgene Orakel [Rezension]

Ex-Götter, Pfirsichbabys und Humor – Das verborgene Orakel [Rezension]

Der erste Absatz

Mein Name ist Apollo. Ich war mal ein Gott.
In meinen viertausendsechshundertundzwölf Jahren habe ich vieles geleistet. Ich habe die Griechen mit der Pest geschlagen, als sie Troja belagerten. Ich habe den Baseballspieler Babe Ruth in den World Series von 1926 mit drei Home Runs gesegnet. Ich habe Britney Spears bei den MTV Video Awards von 2007 mit meinem Zorn überschüttet.
Aber in meinem ganzen unsterblichen Leben habe ich erst einmal eine Bruchlandung in einem Müllcontainer hingelegt.

Zum Inhalt:


Der Gott Apollo ist bei seinem Vater Zeus in Ungnade gefallen (im wahrsten Sinne des Wortes) und legt eine gottgleiche Bruchlandung in einem Müllcontainer hin.
Der umwerfende Gott der Dichtkunst wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit und seiner Kräfte beraubt und fristet sein Dasein als überaus pickliger Teenager mit Speckröllchen und dem unausstehlichen Namen Lester Papadopoulus.
Um seinen Platz im Olymp zurückzuerlangen, begibt er sich in die Dienste der höchstens zwölf Jahre alten Halbgöttin Meg und macht sich auf den Weg nach Camp-Halfblood, wo noch weitere Halbgötter, alte Bekannte und allerlei Gefahren lauern.
Denn das Orakel von Delphi ist immer noch von Apollos altem Widersacher Python besetzt. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ein defektes Orakel erst der Anfang einer ganzen Reihe von Problemen ist.
Mach dich gefasst auf Begegnungen mit bekannten Gesichtern, einem übergroßen Pfirsichbaby und einem Ex-Gott der Dichtkunst, der sich doch wenigstens seine Liebe für Haikus bewahrt hat.

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305 Mal das Licht an und ausschalten – Daniel is different [Rezension]

305 Mal das Licht an und ausschalten – Daniel is different [Rezension]

Der erste Satz

Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war.

Zum Inhalt:


Daniel ist ein völlig gewöhnlicher Junge. 13 Jahre alt, verknallt in die süße Inderin Raya, die ihn als Kumpel sieht. Sein bester Freund heißt Max und spielt leidenschaftlich Football, wohin der beliebte Junge Daniel mitschleppt. Er verbringt seine Zeit mit Wasser-Auffüllen im Football-Team, Rumstammeln in Rayas Gegenwart und Tischgesprächen am Abend mit seiner klugen kleinen Schwester Emma und dem pubertären Angeber-Bruder Steve. Alles normal, sag’ ich doch! Na ja, da sind noch drei Sachen, die Daniels Geschichte eine Daseinsberechtigung geben:

  1. Daniel leidet unter Zaps. Er hat willkürliche Anfälle, in denen er sich in Zwangshandlungen verstrickt.
  2. Jeden Abend muss Daniel ein Programm absolvieren. Wenn er nicht mit exakt zehn Schritten zur Toilette geht, ist sein Leben vorbei.
  3. Sara.

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Von Bananenmilch und einem höllischen Komplott – Devil Diaries [Rezension]

Von Bananenmilch und einem höllischen Komplott – Devil Diaries [Rezension]

Der erste Satz

Hoch über dem gewölbten Glasdach des Giftgartens waberte der blutrote Himmel von Pandämonium träge über die Stadt.

Zum Inhalt:


Nathan von und zu Niedertracht – jüngster Sohn Luzifers – hat ein Problem damit, ein richtiger Dämon zu sein. Er schafft es einfach nicht, so wirklich böse zu sein. Nachdem er ausversehen einen tödlichen Baum in ein harmloses Ziergewächs verwandelt hat, schickt ihn sein Vater auf die Erde.
Dort soll er bei den Meistern lernen, wie es ist, so richtig böse zu sein. Aber es konnte doch niemand ahnen, dass der blutrünstige Graf Dracula plötzlich den Geschmack von Bananenmilch der Blutsaugerei vorzieht.
Als Nathan dann auch noch einer Verschwörung auf die Schliche kommt, bei der nicht weniger als das Schicksal von Himmel und Hölle auf dem Spiel steht, ist das Chaos erst einmal perfekt…

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