Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Buchanfang

Yusuf al-Malik saß im Haus seines großen Bruders. Er saß im Wohnzimmer seines großen Bruders. Er saß im Sessel seines großen Bruders. Er starrte auf den kalt gewordenen Tee in der Tasse seines großen Bruders. Er saß dort, wo sein Bruder nie wieder sitzen würde, und trank Tee aus einer Tasse, die sein Bruder nie wieder anheben würde. Sein Bruder. Sein großer Bruder. Nie wieder.

Zum Inhalt:

Neunundneunzig Namen beginnt mit einem Szenario, das unheimlich realistisch ist. Ein Flugzeug stürzt über Frankfurt am Main ab, ganz Deutschland trauert über tausende Tote. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs zeigt die letzten Worte, die an Bord gesprochen wurden: „Allahu Akbar!“

Sofort sind die Menschen wütend. Es geht um Politik, um Terror, um Vorurteile und um brennende Moscheen. In dieser Geschichte führt uns der Autor ausschnittsweise an das heran, was vor dem Abflug, während des Fluges und kurz vor dem Absturz geschehen ist.

Read More Read More