Zwischen gefährlich magisch und verführerisch düster – Die Sprache der Dornen [Rezension]

Zwischen gefährlich magisch und verführerisch düster – Die Sprache der Dornen [Rezension]

Vorwort zu dieser Rezension


Das Buch „Die Sprache der Dornen“ von Bestseller-Autorin Leigh Bardugo enthält nicht nur eine Geschichte, sondern gleich eine Sammlung von sechs Erzählungen aus der Welt von „Grisha“ und den „Krähen“. Mit einer Erzählung aus Semeni, drei Geschichten aus Rawka und je einer Erzählung aus Kerch und Fjerda, deckt diese Sammlung einen großen Teil der fiktiven Welt ab, die Lesern der Grisha-Trilogie und der Krähen-Dilogie bestens bekannt sein dürfte. Aber auch für Neulinge wie mich gibt es dadurch den einen oder anderen Einblick in die Welt von Leigh Bardugo.

Meine Rezension weicht daher ein wenig von unserem herkömmlichen Schema ab, um die einzelnen Geschichten besser beleuchten zu können.
Wie auch die einzelnen Erzählungen kann jeder Abschnitt dieser Rezension für sich gelesen werden und enthält jeweils einen Eindruck und ein Zwischenfazit ohne Bewertung, bevor ich am Ende noch einmal auf das Buch als Gesamtwerk zu sprechen komme.

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Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Buchanfang

Yusuf al-Malik saß im Haus seines großen Bruders. Er saß im Wohnzimmer seines großen Bruders. Er saß im Sessel seines großen Bruders. Er starrte auf den kalt gewordenen Tee in der Tasse seines großen Bruders. Er saß dort, wo sein Bruder nie wieder sitzen würde, und trank Tee aus einer Tasse, die sein Bruder nie wieder anheben würde. Sein Bruder. Sein großer Bruder. Nie wieder.

Zum Inhalt:

Neunundneunzig Namen beginnt mit einem Szenario, das unheimlich realistisch ist. Ein Flugzeug stürzt über Frankfurt am Main ab, ganz Deutschland trauert über tausende Tote. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs zeigt die letzten Worte, die an Bord gesprochen wurden: „Allahu Akbar!“

Sofort sind die Menschen wütend. Es geht um Politik, um Terror, um Vorurteile und um brennende Moscheen. In dieser Geschichte führt uns der Autor ausschnittsweise an das heran, was vor dem Abflug, während des Fluges und kurz vor dem Absturz geschehen ist.

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Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Buchanfang

Als das Gefühl der Einsamkeit auf seinem Zimmer unerträglich wurde, beschloss er in die Bar hinunterzugehen. Im Flur begegnete er einem Zimmermädchen, das einen mit Handtüchern beladenen Wagen schob.

Zum Inhalt:


Im Durcheinanderland der Liebe geht es um Ulik, der Botschafter der Inuit, der zu Gast in der Welt der Kablunak ist. Kablunak, das sind die Bleichgesichter. Weiße Menschen. In diesem Fall, wie könnte es bei François Lelord anders sein: Die Kablunak sind Franzosen. Eigentlich ist Ulik mit Naravanava verlobt, und er will sie nicht mit einem Konkurrenten wie Kuristivocq allein lassen. Dennoch kommt er nach Paris, und dort lernt er neben Marie-Alix auch andere reizenden Frauen kennen. Diese bringen Ulik ganz schön durcheinander. Damit ist nicht das typische Liebesroman-Kopfverdrehen gemeint, sondern ein sehr spezielles, Inuit-Frankreich-Kopfverdrehen, ein Ist-das-noch-Sexismus-oder-Tradition-Kopfverdrehen. Eine schöne Geschichte, die in typischer Lelord-Manier konstruiert und erzählt ist.

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Wer ist hier eigentlich das Monster? – Monsters of Verity: Dieses wilde, wilde Lied [Rezension]

Wer ist hier eigentlich das Monster? – Monsters of Verity: Dieses wilde, wilde Lied [Rezension]

Buchanfang

In der Nacht, in der Kate Harker beschloss, die Schulkapelle in Flammen aufgehen zu lassen, war sie weder wütend noch betrunken. Sie war verzweifelt.

Zum Inhalt:


In der geteilten Metropole Verity City wimmelt es nur so von Monstern. Echten Monstern, die als Ergebnis von Gewaltverbrechen entstehen. Sie machen Jagd auf Menschen. Jeder geht mit der Bedrohung anders um.
In South City macht Henry Flynn gnadenlos Jagd auf die Sünder, die für die Entstehung der Monster verantwortlich sind.
In North City hat Callum Harker es irgendwie geschafft, die Monster unter seine Kontrolle zu bringen. Wer vor den Monstern sicher sein will, kann sich für viel Geld seinen Schutz erkaufen.

Kate Harker hat in dieser Welt damit zu kämpfen, dass sie sich ihrem Vater endlich beweisen will, damit sie in der Stadt bleiben darf.
August Flynn hat dagegen ganz andere Probleme: Denn um den brüchigen Waffenstillstand zwischen den beiden Stadtteilen aufrecht zu erhalten, wird er an Kates Schule eingeschleust, in der Hoffnung, dass seine Familie mit ihr ein wirksames Druckmittel gegen ihren Vater hat. Allerdings gibt es dabei eine Kleinigkeit, die ihm im Weg steht. Denn August ist ein Sunai. Eine überaus seltene und gefährliche Art von Monstern.

Beide sind erbitterte Feinde, bis sie gemeinsam aus der Stadt fliehen müssen.

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Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Buchanfang

Ich möchte, dass ihr euch genau einprägt, wie Sam Lopez aussah, als er zum ersten Mal bei uns vor der Tür stand.

Zum Inhalt:


Matts Cousin zieht zu ihm. Er ist langhaarig, amerikanisch, stinkt und benimmt sich aggressiv und irgendwie komisch. Na klar, seine Mutter ist gerade gestorben, da ist man etwas komisch. Aber Sam bringt nur Ärger. Um ihn nach einem Vorfall in der Clique loszuwerden, tragen Matt und seine beiden Freunde ihm eine unmögliche Mutprobe auf. Die soll er nicht schaffen, und dann haben Matt und die Jungs endlich Ruhe vor diesem komischen Jungen. Sam soll sich als Samantha in der neuen Schule vorstellen. Als Mädchen. Komplett. Eine Woche lang. Dabei soll Sam die blöden Zicken, mit denen die “Bunkerbande” schon immer Krieg hatte, aushorchen. Dann aber kommt alles anders: Die auszuhorchenden Zicken werden Sams ernsthafte Freundinnen. Er fühlt sich wohl unter ihnen, und es war, als wäre er schon immer ein Mädchen gewesen … 

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Ein gedruckter Hollywood-Blockbuster – Gemina [Rezension]

Ein gedruckter Hollywood-Blockbuster – Gemina [Rezension]

Der erste Satz

… über siebenhunderttausend Angestellte in über zwanzig kolonialisierten Welten. Ist das denn so schwer zu begreifen?

Zum Inhalt:


Erinnerst du dich noch an Illuminae? Nach den Übergriffen von BeiTech Industries auf die Bergbaukolonie Kerenza IV rückt hier die Sprungstation Heimdall in den Fokus.
Hanna ist die Tochter des Kommandanten von Heimdall. Verwöhnt und verhätschelt. Kämpft in ihrem Alltag darum, einfach mit Jungs ausgehen zu dürfen und nicht immer nur die Tochter des Kommandanten sein zu müssen.
Nik dagegen ist der Sohn eines Bosses eines Mafia-Clans, der mit seinem Erbe nicht gerade glücklich ist.
Beide haben so ihre Probleme mit dem Leben an Bord der Heimdall…

Bis dann die Sprungstation von einer feindlichen Elite-Einheit übernommen wird. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gibt auch noch das Wurmloch seinen Geist auf und eine Fehlfunktion beim Reboot des selbigen führt schließlich dazu, dass das Raumzeitkontinuum ordentlich in Fetzen hängt. Mit einem Mal hängt das Schicksal des gesamten Universums von Hanna und Nik ab.

Aber sei unbesorgt. Die beiden schaffen das schon irgendwie. Hoffen sie jedenfalls.

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Eiersuche mit Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter [Rezension]

Eiersuche mit Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter [Rezension]

Buchanfang

Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte.

Zum Inhalt:


Der 15-jährige Dorfjunge Eragon findet ein Drachenei, hinter dem die Mächtigsten seines Volkes her sind. Der Drache schlüpft und ernennt ihn zum Drachenreiter. Eragon entdeckt eine magische Macht in ihm, die er noch nicht kontrollieren kann. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Eragon ist der einzige, der die Welt noch retten kann.

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